Boden für Kakteen: Wie man wählt, sich selbst macht und sich darum kümmert

Welcher Boden eignet sich für Kakteen? Wie bereitet man den Boden für sie vor? Welche Bodenzusammensetzung eignet sich für die Bepflanzung von Kakteen? Die Antworten auf all diese Fragen finden Sie in unserem Artikel.

Die Grundanforderungen an den Boden

Kakteenboden sollte leicht sein. Die beste Grundlage dafür ist ein grobkörniger Sand. Elemente des Bodens können sein:

  • Kies
  • Steine
  • Ziegelsplitt

Die Zusammensetzung des Bodens

Der Boden für Kakteen kann zu Hause aus einer Vielzahl von Elementen zusammengesetzt werden:

  • Lehm-Natron-Boden. Er kann in Gebieten mit ungestörter oder wiederhergestellter krautartiger Vegetation gewonnen werden.
  • Gartenerde.
  • Waldboden, der durch verrottende Blätter gebildet wird.
  • Humus. Reich gedüngte organische Erde vom Feld.
  • Flusssand. Er kann vom Flussufer oder vom Sandkasten gesammelt werden.
  • Ziegelsplitt. Es hilft, überschüssige Feuchtigkeit aus dem Boden zu entfernen.
  • Pulverisierte Holzkohle. Sie hemmt die Entwicklung von Fäulnisbakterien.
  • Kieselsteine und Kies kleiner Fraktionen. Sie macht den Boden poröser und durchlässiger.
  • Zeolith (aufbereiteter Ton). Es ist das Hauptelement der Katzentoilettenfüllung. Absorbiert und hält Feuchtigkeit zurück. Es hilft, die Pflanze vor Überwässerung zu schützen.

Künstlicher Boden für Kakteen muss natürliche Mineralquellen enthalten:

  • Sand
  • Kieselsteine
  • Kies
  • Holzkohle

Auswahl eines gebrauchsfertigen Substrats

Achten Sie beim Kauf eines gebrauchsfertigen Substrats auf dessen Torfgehalt. Ein hoher Torfgehalt im Boden ist für Kakteen unerwünscht. Torf nimmt zunächst gut Feuchtigkeit auf. Aber sobald er austrocknet, verliert er seine absorbierenden Eigenschaften.

Die beste Zusammensetzung für Kakteen ist Boden mit tiefliegendem Torf als Grundlage.

Wie kann man selbst eine Bodenmischung herstellen?

Um eine Bodenmischung herzustellen, sollten Sie die folgenden Zutaten in den folgenden Proportionen nehmen:

  • 2 Teile Blatthumus
  • 2 Teile Torfboden
  • 2 Teile grober Sand
  • 1/2 Teil zerkleinerte Holzkohle
  • 1/2 Teil Ziegelsplitter

Kieselsteine und Kies können im gleichen Volumen wie Sand gemischt werden. Diese Mischung kann zu einem Substrat für jene Kakteen werden, deren Ursprung nicht bestimmt werden konnte.

Verschiedene Kakteenarten benötigen unterschiedliche Bodenarten:

  • Kakteen, die in der Wüste wachsen. Sie können in Böden wachsen, die zu gleichen Teilen aus Torf und Laubboden, Torf und grobem Flusssand mit Kieselsteinen bestehen.
  • Kakteen, die in der Ebene wachsen. Sie können in Böden wachsen, die aus zwei Teilen Torfboden und je einem Teil Wald- und Gartenerde, Torf, grobem Sand mit Kieseln oder Kies bestehen.
  • Große Kakteen der Gattung Cereus. Ausgezeichnetes Wachstum und Entwicklung in Böden, die zu gleichen Teilen aus Sand, Wald- und Rasenboden sowie der Hälfte des Torfanteils bestehen.

Pflege des Bodens

Der Boden sollte erwärmt werden, bevor eine Pflanze hineingepflanzt wird. Um die Erde zu erwärmen, geben Sie einen Teil davon in einen Metallbehälter in einem beheizten Ofen.

Gießen ist eine Voraussetzung für normales Pflanzenwachstum und -entwicklung. Kakteen benötigen, wie viele andere Zimmerpflanzen auch, je nach Jahreszeit eine unterschiedliche Bewässerungsintensität:

  • An heißen Sommertagen können Sie Kakteen täglich gießen. Die Erde sollte jedoch keine Feuchtigkeit ansammeln, sondern krümelig bleiben. Bei weniger Sonnenlicht sollte die Bodenfeuchtigkeit reduziert werden.
  • Im Winter wachsen die Pflanzen wegen zu wenig Licht kaum. Die Bewässerung kann auf 1-2 Mal pro Monat reduziert werden.

Der Boden sollte regelmäßig gedüngt werden. Zum Beispiel vor dem intensiven Wachstum von Kakteen im Frühling. Kakteen benötigen im Boden Stickstoff, Phosphor, Kalium und Kalziumsalze.